Weihnachtsmann - Bericht
Ho, ho, ho – ich bin’s, euer Weihnachtsmann. Heute begann mein Heiliger Abend wieder in Jatznick, und davon möchte ich euch hier berichten.
Es war der 24. Dezember 2025, so gegen 9:00 Uhr, als ich aufbrach. Der Morgen war still, die Luft klar und kalt, und über allem lag diese leise Erwartung, die nur dieser eine Tag im Jahr kennt. Noch war Zeit zum Innehalten, bevor die große Reise beginnen würde. Ich hatte mich von meiner Frau und den Weihnachtselfen verabschiedet, als Bernard mit den Rentieren und meinem Schlitten startklar war. Selbst Rudolph hatte darauf bestanden, mitzufliegen. Sein rotes Leuchten passte wunderbar zu diesem frostigen Morgen. Der Feenstaub, den die Rentiere zum Fliegen brauchen, wirkte zuverlässig und ließ unseren Schlitten ruhig und sicher durch die kalte Morgenluft gleiten. Nach dem kleinen Zwischenfall beim Probeflug hatte ich vorsorglich den Weihnachtsengel gebeten, mich zu begleiten. Er war etwas nervös und aufgedreht, aber genau das brachte auch ein leises Lächeln in diesen frühen Morgen.
In Jatznick angekommen, warteten sie bereits auf uns: die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr. Alles war vorbereitet, ruhig und doch voller Vorfreude. Wir begrüßten uns herzlich, und dann begann unsere gemeinsame Rundtour durch die Gemeinde.
Sandförde war unsere erste Station. Die ersten leuchtenden Kinderaugen an diesem Morgen sind immer etwas ganz Besonderes für mich. Es sind diese Blicke, in denen sich Staunen, Freude und ein wenig Ungläubigkeit mischen. Auch der Bürgermeister ließ sich blicken, und für einen Moment fühlte es sich an, als hätte der ganze Ort kurz innegehalten, um den Heiligen Abend willkommen zu heißen.
Mit kleinen, liebevollen Zwischenstopps ging es weiter nach Waldeshöhe. Auch dort warteten die Kinder schon auf uns, fröhlich, aufgeregt und voller Erwartung. Wir waren sogar ein wenig überpünktlich, was mich schmunzeln ließ. Gedichte wurden aufgesagt, leise Lieder angestimmt, und ich spürte, wie sich diese besondere Wärme trotz der Kälte ausbreitete.
Dann führte uns der Weg zu den Jatznicker Neubauten. Hier wurde es musikalisch. Ich hörte Gedichte, Lieder und kleine Vorträge, die mit so viel Herz vorgetragen wurden, dass selbst der sonst so lebhafte Weihnachtsengel für einen Moment ganz still wurde.
Am alten Sportplatz schließlich war es richtig voll. Viele Menschen hatten sich dort versammelt – Familien, Nachbarn, Freunde. Wir alle waren begeistert, wie viele liebe Menschen zusammengekommen waren, um gemeinsam mit uns den Heiligabend einzuläuten. Der warme Glühwein tat uns gut, denn es war frostig kalt, auch wenn der Schnee uns allen ein wenig fehlte.
Auf dem Parkplatz in der Dorfmitte wurden wir bereits sehnsüchtig erwartet. Und zum Abschluss führte uns der Weg in die Fritz-Nagel-Siedlung. Dort hörten wir noch einmal viele Gedichte und Lieder, die mich ganz still werden ließen. Sogar welche, die ich noch gar nicht kannte. So viel Mühe, so viel Herzlichkeit – es war ein wunderschöner Abschluss dieser Runde.
Alle Kinder bekamen ihre Leckereien und Süßigkeiten. Ich hatte gehört – und das überprüfe ich immer sehr genau –, dass sie alle artig gewesen waren. Und an diesem Morgen hatte ich daran keinen Zweifel.
Als wir schließlich zum Gerätehaus zurückkehrten, wurde es noch einmal ruhig. Ich verabschiedete mich von den Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr Jatznick. Ich sagte ihnen, wie dankbar ich bin für ihre Zeit, ihre Unterstützung und dafür, dass sie diesen Vormittag möglich gemacht hatten. Es sind solche Begegnungen, die meinen Weg jedes Jahr aufs Neue besonders machen.
Dann stieg ich wieder in den Schlitten. Bernard gab den Rentieren ein Zeichen, Rudolph leuchtete ein letztes Mal hell auf, und wir hoben ab. Der Weg führte zurück zum Nordpol, wo der große Geschenkesack auf mich wartete – und danach die lange Reise um die Welt.
Mit einem warmen Gefühl im Herzen nahm ich Jatznick überall hin mit an diesem Heiligen Abend.
Danke für eure Offenheit, eure Freundlichkeit und eure Gemeinschaft. Und danke an die Gemeinde, dass ihr mir geholfen habt, die kleinen Geschenke für die Kleinsten zu besorgen.
Ho, ho, ho -
Ich wünsche euch allen frohe, besinnliche Weihnachten, euer Weihnachtsmann.
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Weihnachtsmanntour (24.12.2025)




































































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