Kapitel 4: Der Einsatz an der Erdkuhle
Die Sonne brannte erbarmungslos vom Himmel, als Nick und Jatz sich mit Schippe, Harke und Schubkarre bewaffneten, um an der Aktion "Verschönert unsere Erdkuhle" teilzunehmen. Pünktlich um 10:00 Uhr am 13. April machten sie sich auf den Weg zum Dorfsee, bereit, ihre Heimatgemeinde nach dem Aufruf des Bürgermeisters Frank mit ihrem Einsatz zu unterstützen.
Unter der Anleitung von Axel verteilten sie den neuen "Strandsand" auf dem "Sandstrand" der Erdkuhle. Doch während sie emsig arbeiteten, mahnte Axel plötzlich: "Pass auf, Nick! Leg deine Harke richtig hin, sonst passiert noch ein Unfall."
Kaum hatte er das gesagt, traf der Harkenstiel Jatz mitten ins Gesicht. "Verdammt, Nick! Du bist so ein Chaot!", schimpfte sie, während sie sich den Schmerz aus dem Gesicht rieb.
Nick, beschämt über seine Unachtsamkeit, murmelte entschuldigend: "Es tut mir leid, Jatz. Ich war unaufmerksam."
Nachdem sie bis zur Mittagspause gearbeitet hatten, halfen sie am Grillstand, wo ihre Kameraden bereits alles vorbereitet hatten. Sie wussten, dass sie sich auf ihre Feuerwehrfamilie verlassen konnten - auf Aschi, Justin, Stefan, Mülli und all die anderen.
Als die arbeitenden Bürger versorgt waren, kehrten sie zu ihrer Arbeit zurück und beseitigten Steine, Sträucher und Müll von den Rasenflächen. Doch Nick schaffte es nicht, seine Einsatzklamotten am frisch gestrichenen, weiß-blauen Geländer sauber zu halten. "Oh Mann, das gibt Ärger von Marcel...", seufzte Jatz.
Erschöpft und dennoch zufrieden machten sie sich zur Kaffeezeit auf den Heimweg, die Schubkarre und Werkzeuge im Schlepptau.
"Weißt du Nick, es ist schon toll, wieviel die Jatznicker für unsere Jugend heute gespendet haben. Da fühlt man sich gleich motivierter, wenn man weiß, dass unser Einsatz geschätzt wird.", sagt Jatz und Nick nickte: "Ja, wahnsinn. Ich bin irgendwie stolz auf den Tag heute."
Unterwegs trafen sie noch auf Netti, Eule, Mütze und Micha, die gemeinsam mit der Jugend und den Zwergen bei bestem Wetter zum Acker unterwegs waren, um dort zu trainieren. Sie würden natürlich auch den sauberen und nun vollen Wasservorratsbehälter benötigen, den unsere beiden Helden bereits in einem anderen Kapitel gereinigt und gefüllt hatten.
Es war ein weiterer Tag voller Einsatz und Gemeinschaftssinn in Jatznick. Harren wir weiter aus und sind auf neue Abenteuer gespannt.
Maik L. Jatzbach
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