Feuerwehr

 
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Kapitel 13: mit der Jugend beim 11. Amtszeltlager der Jugendfeuerwehren Uecker-Randow-Tal

Die Sonne stand noch ziemlich hoch am Himmel, als sich die Mitglieder der Jugendfeuerwehr Jatznick zum 11. Amtszeltlager der Jugendfeuerwehren Uecker-Randow-Tal versammelten. Nick und Jatz, die chaotischen Helden der Gruppe, waren mittendrin und sorgten für gute Laune. „Jatz, hast du den Grill eingepackt?“ fragte Nick, während er versuchte, seine übergroße Reisetasche in den Anhänger zu stopfen. „Den Grill? Oh, ich dachte, wir nehmen den kleinen Ofen mit!“ antwortete Jatz grinsend und hob einen winzigen Campingkocher hoch. „Du bist wirklich ein Chaot,“ lachte Nick. „Gut, dass Mütze auf uns aufpasst.“ Mütze, der erfahrene Amtsjugendwart, stand mit verschränkten Armen da und beobachtete das Treiben. „Jungs, ohne Grill gibt’s keine Bratwürste. Macht mal hinne!“ Trotz der drohenden Unwetterwarnungen zeigte sich das Wetter gnädig, und die Abreise stand nichts im Wege. Die mutige Truppe teilte sich auf die T5s auf, die von Eule und Micha, den erfahrenen Fahrern, gesteuert wurden. Unterwegs sorgten alberne Lieder und schallendes Gelächter für eine ausgelassene Stimmung.

 

In Brüssow angekommen, begann sofort die zweite Phase der Expedition: das Errichten des Lagers. Betten wurden sortiert, Luftmatratzen aufgeblasen, Stromkabel verlegt und Lichterketten aufgehängt. Ein Unwetter drohte, doch mit vereinten Kräften sicherten sie alles und befestigten es fest am Boden. „Ich sag’s dir, Nick, das Ding ist verflucht!“ murrte Jatz, als sie versuchte, die Lichterkette um einen Zeltpfosten zu wickeln. „Du musst nur den Stecker reinstecken,“ sagte Nick trocken. „Und nicht deine Finger!“ Die Freunde aus Potsdam Babelsberg Klein-Glienicke wurden herzlich begrüßt, und das Abendessen war reichhaltig und lecker. Doch der wahre Spaß begann danach, als Charlotte, Louis und Till den Abwaschdienst übernahmen und die anderen den Zeltplatz erkundeten. Die abendliche Kinovorstellung von Ice Age 4 war auch echt cool.

 

Der zweite Tag begann früh, als Till und Louis als erste wach wurden. Nach dem Frühstück stand die Abnahme der Kinder- und Jugendflammen auf dem Programm. Alle waren aufgeregt und gaben ihr Bestes. „Nick, hast du gesehen, wie Till den Schlauch gerollt hat? Das war beeindruckend,“ sagte Jatz, während sie zusahen, wie die anderen Jugendlichen ihre Prüfungen ablegten. „Ja, das war klasse. Hoffentlich bekommen wir auch unsere Flammen,“ antwortete Nick und versuchte, seine Nervosität zu verbergen. "Die gibt's nur für Kinder", meinte Jatz augenrollend. Nach dem Mittagessen legten sich einige zur Ruhe. Micha schaffte es sogar, auf einer Bank einzuschlafen, die natürlich prompt umkippte. „Ich habe immer gesagt, dass diese Bänke gefährlich sind,“ murmelte Micha schlaftrunken, als er sich unter der Pavillonwand hindurchrollte. „Das war ein echter Micha-Move,“ lachte Jatz. Am Abend wurden Gruppen nach Automarken benannt, und es gab eine Karaoke-Show. Nick und Jatz beschlossen, ein Duett zu singen, das für viele Lacher sorgte. „Ich wusste nicht, dass du so schief singen kannst, Nick!“ rief Jatz und alle lachten Tränen.

 

Am dritten Tag wurden alle mit lauter Musik geweckt, was den Platzwart verärgerte. „Ich schwöre, diese Lautsprecher haben ein Eigenleben,“ behauptete Nick ernsthaft. Die Spiele ohne Grenzen begannen, und die 14 Automarken-Gruppen traten in verschiedenen Disziplinen an. Währenddessen kamen Aschi, Mülli, Ascha und Micha, um beim Abbau des Lagers zu helfen. Nick und Jatz nahmen an jedem Spiel teil und sorgten für reichlich Unterhaltung. „Blindes Raten? Kein Problem für uns!“ rief Jatz und band sich die Augen zu. „Nick, was halte ich hier in der Hand?“ „Äh, das ist dein Schuh, Jatz,“ antwortete Nick grinsend. „Na klar, ich wusste es!“ sagte Jatz triumphierend. Nach einem leckeren Mittagessen und dem großen Einpacken warteten alle auf die Abreise. Bei der abschließenden Siegerehrung wurden Nick und Jatz mit dem goldenen Clumsy-Schlumpf für ihre „herausragenden“ Leistungen im Karaoke und blinden Raten ausgezeichnet. Auch Micha bekam einen Clumsy, da seine Stunteinlage nicht unbemerkt blieb.

 

Zurück in Jatznick wurden die wichtigsten Sachen ausgeladen, und der Rest sollte in den nächsten Tagen erledigt werden. Nick und Jatz waren erschöpft, aber glücklich. „Das war das beste Zeltlager aller Zeiten,“ sagte Nick und streckte sich. „Und das chaotischste,“ fügte Jatz hinzu und beide lachten. Ein großes Dankeschön ging an alle Organisatoren, Betreuer und Unterstützer. Netti und Eule lobten die jungen Helden: „Till, Flori, Frida, Lotta, Emily, Louis, Charlotte, Dominik, Seth, Nick, Hermann und unsere Leni – ihr wart echt super toll und wir sind stolz auf euch. Mit euch jederzeit wieder...“

 

So endete das Abenteuer des 11. Amtszeltlagers der Jugendfeuerwehren Uecker-Randow-Tal, aber die Erinnerungen und die Freundschaften, die geknüpft wurden, lebten in den Herzen der jungen Feuerwehrleute weiter.

 

Maik L. Jatzbach

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Veröffentlichung

Di, 16. Juli 2024

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